Naturfreunde pflanzten Hecken in Modexen | Beverunger Rundschau

Veröffentlicht am 01.04.2025 16:31

Naturfreunde pflanzten Hecken in Modexen

Viele gutgelaunte Naturfreunde fanden sich in Modexen ein, um das Gelände für die Bildungsarbeit aufzuwerten. Rechts sind Günter Jakubeit aus Körbecke und bei den Kindern sein Hund zu sehen, die gemeinsam die Pflanzen fürs Bildungshaus bei einer Naturpark-Aktion erwandert haben. (Foto: Christiane Sasse)
Viele gutgelaunte Naturfreunde fanden sich in Modexen ein, um das Gelände für die Bildungsarbeit aufzuwerten. Rechts sind Günter Jakubeit aus Körbecke und bei den Kindern sein Hund zu sehen, die gemeinsam die Pflanzen fürs Bildungshaus bei einer Naturpark-Aktion erwandert haben. (Foto: Christiane Sasse)
Viele gutgelaunte Naturfreunde fanden sich in Modexen ein, um das Gelände für die Bildungsarbeit aufzuwerten. Rechts sind Günter Jakubeit aus Körbecke und bei den Kindern sein Hund zu sehen, die gemeinsam die Pflanzen fürs Bildungshaus bei einer Naturpark-Aktion erwandert haben. (Foto: Christiane Sasse)
Viele gutgelaunte Naturfreunde fanden sich in Modexen ein, um das Gelände für die Bildungsarbeit aufzuwerten. Rechts sind Günter Jakubeit aus Körbecke und bei den Kindern sein Hund zu sehen, die gemeinsam die Pflanzen fürs Bildungshaus bei einer Naturpark-Aktion erwandert haben. (Foto: Christiane Sasse)
Viele gutgelaunte Naturfreunde fanden sich in Modexen ein, um das Gelände für die Bildungsarbeit aufzuwerten. Rechts sind Günter Jakubeit aus Körbecke und bei den Kindern sein Hund zu sehen, die gemeinsam die Pflanzen fürs Bildungshaus bei einer Naturpark-Aktion erwandert haben. (Foto: Christiane Sasse)

Auf dem Gelände des Bildunghauses in Modexen war reges Treiben angesagt. Es wurde gegraben, geflochten, gehämmert und gewässert. Kleine und große Helfer kamen mit Handschuhen und Spaten unter dem Arm, um beim Hecken-Tag tüchtig mitanzupacken. „Es ist eine großartige Sache, mit so vielen Aktiven das Außengelände in Modexen weiter aufzuwerten”, erklärt Christiane Sasse vom Bildungshaus begeistert über die vielen helfenden Menschen. Eingeteilt in fünf Gruppen ging es ab 10 Uhr in der Früh an die Arbeit. Auch die jungen Naturforscher rund um die Naturpädagogin Annette Cabron halfen tatkräftig mit, sie gruben Löcher, berechneten die Abstände zwischen den Pflanzen, sammelten Erde für die Pflanzlöcher von Maulwurfshügeln ab und rösteten zum Abschluss ihr eigenes Stockbrot am Lagerfeuer. Mit Unterstützung der ehrenamtlich agierenden Nieheimer Flechthecken AG entstanden Flecht- und Kreuzhecken nach traditioneller Art. Während der Arbeiten wurde zudem ein Podcast von der Journalistin Maria Bakker aus Köln für die NRW-Stiftung aufgenommen, so dass die Akteure ihre Arbeiten und ihre Verbindung zur Natur und zum Bildungshaus zwischendurch erklären durften.

Jede Gruppe hatte seinen Schwerpunkt: eine Gruppe pflanzte Hainbuchen entlang des asphaltierten Weges, zur gleichen Zeit war eine andere Gruppe hinter der Remise aktiv, um Wildrosen- und Weißdornsträuchern Raum zum Wachsen zu verschaffen. „Besonders freut es uns auch, dass wir nun eine Benjeshecke befüllen können”, so Mitarbeiterin Anja Multhaup. Für diesen Zweck leitete Vereinsmitglied Harald Gläser aus Erwitzen eine Gruppe an, welche die vorab mit der Motorsäge angespitzten Eichenpfähle in regelmäßigen Abständen mit Vorschlaghammer in die Erde versenkten. „Zu verdanken haben wir das Pflanzmaterial in Höhe von 1.200 Euro der Aktion „Wandern für die Hecke” des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge. Für das Bildungshaus Modexen erwanderten Hermann-Josef Sander aus Dalhausen und Günter Jakubeit aus Körbecke insgesamt 1.400 km, durch die das Material dankenswerterweise angeschafft werden konnte” erläutert Sasse. Auch Heike Hermann vom Naturpark zeigte sich beeindruckt von der guten Organisation, dem schönen Ort und der Vielzahl der Helfenden. Gedankt wurde die Arbeit zur gemeinschaftlichen Mittagszeit mit hausgemachtem Erbseneintopf und Zuckerkuchen.

Insgesamt konnten in diesen vier Stunden knapp 100 Meter Heckenstrukturen in Modexen geschaffen werden, die zukünftig vor allem den Kindern als natürliche Barriere einen sicheren Spiel- und Lernort mit deutlicher Abgrenzung zum Weg und zum Parkplatz bieten sollen.

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